Brett oder Hohlkreuz? Was Sie für den unteren Rücken und die Lebensfreude tun können.

Schmerzt Ihr Rücken bei langem Sitzen, Stehen, Gehen - oder ist er etwa generell fest wie ein Brett? Das kann die Lebensqualität sehr beeinträchtigen. Geben Sie dem Körper, was er braucht - dann fühlen Sie sich wieder kraftvoll und beweglich. Hier erfahren Sie mehr zu diesem Thema.

 

Das Thema „Rücken“ muss nicht so bleiben.

 

Auch wenn es sich anders anfühlen mag - die wenigsten haben ein „Hohlkreuz“, bei dem „nichts mehr zu machen“ ist. Und bei vielen kann auch das „Brett“ im Rücken wieder geschmeidig werden - dann, wenn sie selbst konsequent etwas ändern.

Wenn der untere Rücken verspannt ist, dann aus gutem Grund.

 

Von Natur aus ist der untere Rücken kraftvoll und zugleich elastisch. Dafür ist er mit einer großflächigen Muskel-Faszien-Fläche bespannt, die dem Oberkörper Halt gibt und beim Gehen dynamisch mitfedert. Oder eben nicht. 

 

Der untere Rückenbereich hat viel zu leisten und ist bei den meisten auch tatsächlich kräftig. Um vital zu sein und zu bleiben, braucht er ein gutes Team aus verschiedenen Mitspielern - den anderen Muskeln rund um die Taille. Allerdings sieht es in der Regel so aus, dass nicht alle dieser Muskeln gleich gut mitspielen. Manche fühlen sich selten angesprochen, andere sind nicht kräftig genug oder gar zu stark.


Es gilt, hier (wieder) eine Balance aus Beweglichkeit und Kraft herzustellen.

 

Rückenschmerzen und „Bauch“ - eine häufige Kombi.

 

Die wichtigsten Mitspieler für den unteren Rücken sind die Muskeln auf der Vorderseite: die Bauchmuskeln. Sie neigen allerdings von Natur aus zum „Chillen“. Lässt man sie dabei gewähren, haben die inneren Organe nach vorne hin zu wenig Halt: der Bauch wölbt sich vor, die Schultern hängen, die Taille ist optisch „futsch“. Das hat Folgen für Selbstbild, Ausstrahlung und das Lebensgefühl.

 

Freude am Leben, Sicherheit.

 

Sie werden es wahrscheinlich kennen: der seelisch-geistige Zustand wirkt direkt auf den Körper. Unsicherheiten oder starre Muster zeigen sich im Körper. Anspannung oder fehlende Stabilität werden sichtbar.

Bewegung bringt Lebendigkeit. Wer sich nur eingeschränkt bewegen kann, kann daher mit der Zeit das Empfinden von Leichtigkeit und Vitalität verlieren.

 

Immer wieder erzählen mir Teilnehmer, dass Ihnen die Zusammenhänge zwischen Ihrer Körperhaltung, Ihrer inneren Einstellung und Ihren persönlichen Glaubenssätzen klar werden.

Das Schöne ist, dass der Körper ein großes Potenzial hat, sich umzubauen. Und so können Sie über den Körper Ihr Leben positiv verändern - hin zu mehr Wohlbefinden.

Löst sich durch konsequentes Üben die Starre im Rücken mit der Zeit auf, entsteht auch mehr innere Lockerheit. Von dieser Erfahrung berichten mir Teilnehmer immer wieder.

 

Die Harmonisierung der Körpermitte fördert das Gefühl von Sicherheit und Selbstvertrauen.

Gelassenheit und Lebendigkeit aus der Mitte.

 

Harmonie entsteht mit einem dynamischen Gleichgewicht.
Gleichgewicht ist etwas Bewegliches, es ist nicht statisch.
Das Ausgleichen und Reagieren ist Teil des Gleichgewichts.

Das Initiieren von Bewegung braucht ein Widerlager.

All das macht die Körpermitte so interessant für das Lebensgefühl:

Schwingen und Halt, Lebendigkeit und eigene Kraft bringen das Empfinden von Vitalität.

 

Die Körpermitte muskulär betrachtet.

 

In einer Harmonie der Rückenkräfte mit den verschiedenen Bauchmuskeln wird der Körper im Gleichgewicht mit der Schwerkraft gehalten.

Ohne eine starke Mitte fehlt dem Körper ein Fixpunkt für seine Bewegungen.

 

Jeder Fußballspieler, jeder Golfspieler, jeder Marathonläufer, jeder Sportler braucht eine starke Körpermitte („core“ = engl. für Kern) für seine Leistungen. Die besten machen „core training“.

 

Core-Übungen gibt es für jedes Alltagsfitness-Level - man kann sie individuell abstimmen.

 

Der innere Hüfthalter.

 

Vielleicht kennen Sie noch die Werbung für den „Hüfthalter“. Das war ein strammer Stoffschlauch, in den sich die Frauen gezwängt haben, um den Bauch flach und die Taille wohlgeformt erscheinen zu lassen.
Diese Zeiten sind vorbei.
Entwickeln Sie Ihren körpereigenen, inneren Hüfthalter. 
Das ist wesentlich angenehmer und hat ganzheitliche Nebenwirkungen.

 

Ermutigen Sie Ihren unteren Rücken zu sanften, kleinen Bewegungen.

Und fordern Sie die Bauchmuskeln entschlossen auf, stärker zu werden, indem Sie sie vor neue Herausforderungen stellen: Bauchmuskel-Training!

 

„Waschbrett“ muss nicht sein.

 

Damit Sie mich richtig verstehen: der Bauch muss nicht ständig angespannt wie ein "Waschbrett" aussehen. Aber die Muskeln müssen allesamt fit genug sein, um sich einbringen zu können, wenn sie gebraucht werden!

 

Muskeln und Faszien sind ein Team.

 

Es gibt in der Körpermitte Bauchmuskeln, Muskeln seitlich an der Taille und hinten Rückenmuskeln. Wenn sich die einen zusammenziehen, müssen die anderen nachgeben. Sie alle verhindern gemeinsam, dass der Oberkörper komplett zu einer Seite abklappt, nur weil eine Muskelgruppe davon sich anspannt.

 

Doch ohne die Faszienhüllen (das weißliche Bindewegebe) wären Muskeln gar nichts wert. Sie wären eine formlose Masse. Das hat uns Teilnehmern einer hochinteressanten Faszien-Fortbildung der Wissenschaftler erzählt, der das im Experiment selbst nachgewiesen hat. Das Bindegewebe ist der eigentliche Strukturgeber des Körpers. Und sie sind mehr als das: sie sind ein Sinnesorgan. Idealerweise sind die Faszien da flexibel, wo sie nachgeben sollen und fest, wo es Halt braucht - je nach Einsatzgebiet.

 

Der Psoas - die unsichtbare Kraft.

 

Ein häufiger Grund für einen schmerzenden, verspannten unteren Rücken ist der Psoas(-Muskel), ein unsichtbares Kraftpaket im Inneren. Er spannt bei Stress sofort an und lässt dann oft nicht mehr locker.

Ist er in Aktion, zieht den unteren Rücken vom Bauchinneren nach vorne unten ins „Hohlkreuz“. Damit zwingt er permanent die Rückenmuskeln zum Gegenhalten. (Der Vollständigkeit halber: er zieht auch die Beine in Richtung Bauch.)

Klar, dass so ein permanenter Zug auf Dauer nicht gut ist.

 

Über den Psoas habe ich schon im Blogartikel über die Nackenbeschwerden >> geschrieben, denn auch in diesem Zusammenhang verdient er, erwähnt zu werden. Er wird auch als „Seelenmuskel“ bezeichnet, weil er wichtig für das Wohlbefinden ist.

 

Die beste Methode, um den Psoas (und sich) zu entspannen ist TRE® . Diese wundersame Übungsfolge bewirkt auch eine Entspannung des Nervensystems. Mehr dazu hier >>

Dieser Aspekt weist darauf hin: alles steht miteinander in Verbindung.

 

Das neue Denken: es gibt keine Trennung von Körper und seelisch-geistigem Befinden

 
Körper und Lebensgefühl, Aufrichtung und Lebensfreude -
alles hängt zusammen und wirkt gegenseitig aufeinander ein.
Körperliche Aspekte können tatsächlich bestimmten Lebensthemen und Glaubensmustern zugeordnet werden.
Um das eigene Wohlbefinden auszubauen, ist der Körper ein schöner Ansatz.

 

Fazit

 

Renovieren Sie den unteren Rücken und gewinnen Sie an Lebensfreude und Sicherheit.

Wie wär´s, wenn sich der Rücken auch nach langem Stehen nicht meldet?

Wenn Sie beim Gehen oder Tanzen die Hüfte locker mitschwingen lassen können? 

 

Wenn Sie die Themen interessieren...

 

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Sie werden erfahren, wie Sie in lebendige Balance kommen können. 


Wenn Sie möchten, begleite ich Sie langfristig als Ihr Coach.

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Mirja B. Eyßelein

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Bettina Belitz (Freitag, 25 November 2016 12:48)

    Liebe Mirja, deine Blogeinträge inspirieren und berühren mich immer wieder aufs Neue und ermuntern mich dazu, mich in einer annehmenden und positiven Haltung mit meinem Körper, vor allem mit meinem Rücken, auseinanderzusetzen. Vielen Dank dafür! :-) Der ganzheitliche Blick, den Du vermittelst, eröffnet mir stets neue Perspektiven ... Eine schöne Zeit und liebe Grüße, Bettina

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Dipl.-Sportlehrerin

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